Was ist Nervenmobilisation nach D. Butler?

Das Nervensystem hängt im Körper vom Kopf bis in die Zehen- und Fingerspitzen zusammen. (Hirn, Rückenmark und periphäre Nerven (zB. "Ischias" – Nerv). Die Mechanik des Nervensystems ist deshalb sehr komplex. Bei jeder Bewegung des Körpers muß das Nervengewebe flexibel mitgleiten. Da ein Nerv nicht so elastisch ist wie Muskulatur hat dieser zusätzlich zur "Dehnbarkeit" auch die Fähigkeit, in einer Art Hülle zu gleiten (ähnlich einer Sehne in einer Sehnenscheide).

Ist diese Gleitfähigkeit und Flexibilität des Nerves aber durch Blockaden (zB. Bandscheibenvorfälle), Entzündungen, Vernarbungen oder Ähnlichem gestört, kann es zu einer Vielzahl von Beschwerden kommen: Schmerzen, Taubheitsgefühl, Brennen, Kribbeln oder "eingeschlafene" Hände und Füße.

Bei der Nervenmobilisation werden durch bestimmte standardisierte Tests Probleme in der Biomechanik des Nervensystems herausgefiltert und sehr fein dosierte Bewegungen ("Mobilisationen") auf die jeweiligen betroffenen Teile des Nervensystems ausgeübt. Diese werden dadurch mechanisch und biochemisch beeinflusst. Es wird ein möglichst optimales Umfeld für die Wundheilung und Gesundheit des Nerven geschaffen.

Folgende Beschwerden können häufig mit Nervenmobilisationen verbessert werden:

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